Edith Stein Gesellschaft Österreich und Karmeliten in Wien 23. – 24. Oktober 2026 in Wien
In Präsenz und über Livestream
Festsaal im Erzbischöflichen Palais
Wollzeile 2, 1010 Wien
Programm Edith Stein Tagung 2026
Freitag, den 23. Oktober 2026
18.00 Uhr – Hl. Messe im Stephansdom
19.30 Uhr – Begrüßung durch P. Roberto Maria Pirastu OCD, Präsident der ESGÖ
Eröffnungsvortrag: 10 Regeln für die Digitale Welt auf der Basis der 10 Gebote Prof. Dr. Sarah Spiekermann-Hoff
Institut für Informationssysteme & Gesellschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien)
Samstag, den 24. Oktober 2026
9.30 Uhr – Zur Beziehung von Werterkenntnis und personaler Verwirklichung bei Scheler und Stein: Dr. Monika Adamczyk-Enriquez
Edith-Stein-Archiv zu Köln, Ignatianum Universität in Krakau
Zusammenfassung
Max Scheler, einer der bedeutendsten Vertreter der philosophischen Axiologie im 20. Jahrhundert, entwickelte eine grundlegende Beschreibung von Werten und ihrer Hierarchie und betonte dabei ihren idealen Charakter. Zugleich zeigte er die erkenntniserschließende Rolle des Fühlens und der personalen Akte für die Erfassung von Werten auf.
Edith Stein greift Schelers Ansatz auf, verschiebt jedoch den Akzent. Während bei Scheler die Beziehung zwischen Person und Werten primär in einer erkenntnistheoretischen Perspektive erscheint, richtet Stein den Blick stärker auf die Person selbst als Ort der Aneignung und Verwirklichung von Werten. Ihr Interesse gilt der inneren Struktur der Person, der Verantwortlichkeit sowie den Bedingungen personaler Reifung und Entwicklung. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Ansätze und werden eingeladen, darüber nachzudenken, wie Werte im eigenen Leben erkannt, angeeignet und verwirklicht werden können.
Wir bitten um Überweisung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto: Lautend auf: Edith Stein Gesellschaft Österreich IBAN: AT47 5400 0000 0070 3843 BIC: OBLAAT2L Verwendungszweck: Edith Stein Tagung [Mitgliedsnummer – wenn bekannt]
Die Edith Stein Gesellschaft Österreich (ESGÖ) wurde am 5. Oktober 2012 gegründet und setzt sich zum Ziel, die Erinnerung an Edith Stein (Sr. Teresia Benedicta a Cruce OCD) als Frau, Philosophin, Tochter des jüdischen Volkes, Christin, Karmelitin, und ihre Verehrung als Heilige und Mitpatronin Europas zu wecken, wachzuhalten und zu vertiefen, sowie ihr philosophisches, pädagogisches und spirituelles Erbe zu erschließen und dieses in den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.